AGB Reisevermittler

Baadre - Travel Essen

Reisevermittler für :

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  • Reisen
  • Hotel
  • Flug

Allgemeine Geschäftsbedingungen - Reisevermittler

 

Die nachfolgenden Bestimmungen sind Bestandteil des zwischen Ihnen (im Folgenden

"Kunde" genannt) und Hatam Rasho, handelnd unter Baadre Travel

(im Folgenden „Reisevermittler“ genannt) zu Stande kommenden

Geschäftsbesorgungsvertrages ( im Folgenden „Reisevermittlungsvertrag“ genannt).

 

1. Abschluss des Reisevermittlungsvertrages

 

1.1 Mit der Buchung (Vermittlungsauftrag) bietet der Kunde dem Reisevermittler den

Abschluss eines Reisevermittlungsvertrages verbindlich an.

 

1.2 Die Buchung kann mündlich, schriftlich, telefonisch, per Telefax oder auf elektronischem

Weg erfolgen. Bei elektronischen Buchungen bestätigt der Reisevermittler den Eingang der

Buchung unverzüglich auf elektronischem Weg. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine

Annahme des Vermittlungsauftrages dar.

 

1.3 Der Reisevermittlungsvertrag kommt mit der Annahme des Vermittlungsauftrages durch

den Reisevermittler zustande. Die Annahmeerklärung bedarf keiner bestimmten Form.

 

1.4 Bei Abschluss des Reisevermittlungsvertrages wird zwischen dem Kunden und dem

Reisevermittler kein Reisevertrag im Sinn von § 651a ff. BGB begründet.

 

2. Allgemeine Vertragspflichten des Reisevermittlers

 

2.1 Gegenstand des Reisevermittlungsvertrages ist die Vermittlung eines Vertrages über

Reisedienstleistungen (z.B. Beförderung, Unterbringung, Verpflegung). Der Reisevermittler

ist verpflichte, die zur Durchführung des Vermittlungsauftrages notwendigen Handlungen und

die zugehörigen Beratungen vorzunehmen sowie die Reiseunterlagen bereitzustellen.

 

2.2 Abweichung des Reisevermittlers von dem Vermittlungsauftrag sind nur zulässig, soweit

der Reisevermittler nach den konkreten Umständen des Einzelfalls davon ausgehen durfte,

dass der Kunde die Abweichungen billigen würde und soweit eine voherige Zustimmung des

Kunden zu den Abweichungen nicht eingeholt werden konnte, ohne den erteilten

Vermittlungsauftrag zu gefährenden oder unmöglich zu machen.

 

2.3 Bei der Erteilung von Hinweisen und Auskünften haftet der Reisevermittler im Rahmen

des Gesetzes und der vertraglichen Vereinbarungen für die richtige Auswahl der

Informationsquelle und die korrekte Weitergabe an den Kunden. Ein Auskunftsvertrag mit

einer vertraglichen Hauptpflicht zur Auskunftserteilung kommt nur bei einer entsprechenden

ausdrücklichen Vereinbarung zustande.

 

2.4 Ohne ausdrückliche Vereinbarung ist der Reisevermittler nicht verpflichtet, den jeweils

billigsten Anbieter der abgefragten Reisedienstleistungen zu ermitteln und/oder anzubieten.

 

2.5 Ohne Nachfrage des Kunden besteht keine Informationspflicht des Reisevermittlers für

die Bonität der jeweiligen Leistungsträger.

 

3. Einreisevorschriften, Visa und Versicherungen

 

3.1 Der Reisevermittler informiert den Kunden über Einreise- und Visabestimmungen, soweit

ihm hierzu vom Kunden ein entsprechender Auftrag ausdrücklich erteilt worden ist.

 

3.2 Eine entsprechende Aufklärungs- oder Informationspflicht des Reisevermittlers besteht

nur dann, wenn besondere dem Reisevermittler bekannte oder erkennbare Umstände einen

ausdrücklichen Hinweis erforderlich machen und die entsprechenden Informationen nicht

bereits in einer dem Kunden vorliegenden Leistungsbeschreibungen des Leistungsträgers

enthalten sind.

 

3.3 Im Falle einer nach der vorstehenden Bestimmung begründeten Informationspflicht kann

der Reisevermittler ohne besondere Hinweise oder Kenntnis davon ausgehen, dass der Kunde

und seine Mitreisenden deutsche Staatsangehörige sind und keine persönlichen

Besonderheiten (z. B. Doppelstaatsbürgerschaft, Staatenlosigkeit) vorliegen.

 

3.4 Entsprechende Hinweispflichten des Reisevermittlers beschränken sich auf die Erteilung

von Auskünften aus oder von geeigneten Informationsquellen, insbesondere aus aktuellen,

branchenüblichen Nachschlagewerken oder der Weitergabe von Informationen ausländischer

Botschaften, Konsulate oder Tourismusämter. Insofern hat der Reisevermittler ohne

ausdrückliche diesbezügliche Vereinbarungen keine spezielle Nachforschungspflicht. Der

Reisevermittler kann seine Hinweispflicht auch dadurch erfüllen, dass er den Kunden auf die

Notwendigkeit einer eigenen, speziellen Nachfrage bei den in Betracht kommenden

Informationsstellen verweist.

 

3.5 Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend bezüglich der Information über

Zollvorschriften, gesundheitspolizeiliche Einreisevorschriften sowie bezüglich

gesundheitsprophylaktischer Vorsorgemaßnahmen des Kunden und seiner Mitreisenden.

 

3.6 Der Reisevermittler empfielt den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie

einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit.

 

3.7 Zur Beschaffung von Visa oder sonstiger für die Reisedurchführung erforderlicher

Dokumente ist der Reisevermittler ohne besondere, ausdrückliche Vereinbarung nicht

verpflichtet. Im Falle der Annahme eines solchen Auftrages kann der Reisevermittler ohne

besondere Vereinbarung die Erstattung seiner entstehenden Aufwendungen, insbesondere für

Telekommunikationskosten und für Kosten von Botendiensten oder einschlägigen

Serviceunternehmen verlangen. Der Reisevermittler kann für die Tätigkeit selbst eine

Vergütung fordern, wenn diese vereinbart ist oder die Tätigkeit den Umständen nach nur

gegen entsprechende Vergütung geschuldet war.

 

3.8 Der Reisevermittler haftet nicht für die Erteilung von Visa und sonstigen Dokumenten

und für deren rechtzeitigen Zugang, es sei denn, dass die für die Nichterteilung oder den

verspäteten Zugang maßgeblichen Umstände vom Reisevermittler schuldhaft verursacht oder

mitverursacht worden sind.

 

4. Reiseveranstalter- und Beförderungsbedingungen

 

Für das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und den Leistungsträgern der vermittelten

Reisedienstleistungen gelten ausschließlich die Allgemeinen Geschäfts- und

Beförderungsbedingungen der jeweiligen Leistungsträger.

 

5. Vermittlung von Linienflugscheinen und Bahnfahrkarten

 

Auch bei der Vermittlung eines Flugscheins einer Linienfluggesellschaft oder von

Bahnfahrkarten wird der Reisevermittler ausschließlich als Vermittler eines

Beförderungsvertrages tätig. Der Reisevermittler erbringt keine eigene Beförderungsleistung

und haftet daher nicht für die ordnungsgemäße Durchführung der Beförderungsleistung von

Linienfluggesellschaft oder Bahn.

 

6. Aufwendungsersatz

 

6.1 Der Reisevermittler ist berechtigt, Anzahlungen entsprechend den Reise- und

Zahlungsbestimmungen der vermittelten Leistungsträger zu verlangen, soweit diese

entsprechende Anzahlungsbestimmungen enthalten. Bei Pauschalreisen werden Anzahlungen

nur unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben zur Kundengeldabsicherung nach § 651k

BGB erhoben.

 

6.2 Der Reisevermittler ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, die vom Kunden an den

Leistungsträger zu leistenden Zahlungen auf den Reise- und Beförderungspreis ganz oder

teilweise für den Kunden zu verauslagen, soweit der Reisevermittler dieses im Rahmen der

Ausführung des Vermittlungsauftrags und zur Erreichung des Leistungszwecks nach dem

mutmaßlichen Willen des Kunden für erforderlich halten durfte.

 

6.3 Auch im Falle des Rücktritts vom Reise- oder Beförderungsvertrag (Stornierung) kann der

Reisevermittler für den Kunden bereits verauslagte oder noch zu verauslagende

Aufwendungen (Stornokosten) gegenüber dem Leistungsträger vom Kunden einfordern.

Dieser Aufwendungsersatz kann sich auf den vollen Preis der Reiseleistung belaufen; er

richtet sich im Übrigen nach den Allgemeinen Geschäfts- und Beförderungsbedingungen des

betreffenden Leistungsträgers. Der Reisevermittler ist nicht verpflichtet, Grund und Höhe der

auf diese Weise an den Kunden weitergegebenen Rücktrittsentschädigung und Stornokosten

zu prüfen. Es bleibt dem Kunden gegenüber dem Leistungsträger vorbehalten, den Nachweis

zu führen, dass keine oder ein wesentliche geringerer Schaden als die vom Leistungsträger

angegebene Stornopauschale entstanden ist.

 

6.4 Preisänderungen des Leistungsträgers unterliegen nicht dem Einfluss des Reisevermittlers.

Der Reisevermittler ist berechtigt, eingetretene Tarifänderungen und zulässige

Nachforderungen an den Kunden weiterzugeben, wenn er mit entsprechenden Aufwendungen

seitens der Leistungsträger belastet wird.

 

6.5 Dem Aufwendungsersatzanspruch des Reisevermittlers kann der Kunde keine Ansprüche

gegenüber dem vermittelten Leistungsträger, insbesondere aufgrund mangelhafter Erfüllung

des vermittelten Reise- oder Beförderungsvertrages entgegenhalten, und zwar weder im Wege

der Zurückbehaltung, noch durch Aufrechnung. Dies gilt nicht, soweit der Reisevermittler das

Entstehen solcher Ansprüche durch eine schuldhafte Verletzung seiner eigenen

Vertragspflichten verursacht oder mitverursacht hat oder dem Kunden gegenüber aus anderen

Gründen für die geltend gemachten Gegenansprüche haftet.

 

7. Vergütung des Reisevermittlers

 

7.1 Der Reisevermittler ist berechtigt, für seine Reisevermittlungsdienstleistungen eine

gesonderte Vergütung vom Kunden zu verlangen, sofern dies vereinbart ist.

 

7.2 Werden auf Wunsch des Kunden Änderungen der vermittelten Reisedienstleistungen

vorgenommen, kann der Reisevermittler ein Umbuchungsentgelt erheben, sofern dies

vereinbart ist.

 

8. Reiseunterlagen

 

Auch der Kunde hat die Pflicht, Vertrags- und Reiseunterlagen des vermittelten

Leistungsträger, die dem Kunden zur Verfügung gestellt wurden, insbesondere

Buchungsbestätigungen, Flugscheine, Hotelgutscheine, Visa, Versicherungsscheine und

sonstige Reiseunterlagen auf Richtigkeit und Vollständigkeit, insbesondere auf die

Übereinstimmung mit der Buchung und dem Vermittlungsauftrag zu überprüfen. Dabei ist der

Kunde verpflichtet, für ihn erkennbare Fehler, Abweichungen, fehlende Unterlagen oder

sonstige Unstimmigkeiten unverzüglich gegenüber dem Reisevermittler zu rügen. Kommt der

Kunde dieser Pflicht nicht nach, so kann ein etwaiger Schadensersatz nach den gesetzlichen

Bestimmungen über die Schadensminderungspflicht (§ 254 BGB) eingeschränkt oder ganz

ausgeschlossen sein. Eine Schadensersatzverpflichtung des Reisevermittlers entfällt

vollständig, wenn die hier bezeichneten Umstände für den Reisevermittler nicht erkennbar

waren.

 

9. Reklamationen

 

9.1 Der Reisevermittler weisen ausdrücklich darauf hin, dass reisevertragliche

Gewährleistungsansprüche, Ersatzansprüche aus dem Beförderungsvertrag und

reiseversicherungsvertragliche Regulierungsansprüche fristwahrend nicht gegenüber dem

Reisevermittler geltend gemacht werden können. Bei Reklamationen oder sonstiger

Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber den vermittelten Leistungsträgern beschränkt

sich die Verpflichtung des Reisevermittlers auf die Erteilung aller Informationen und

Unterlagen, die für den Kunden hierfür von Bedeutung sind, insbesondere die Mitteilung von

Namen und Adressen der Leistungsträger. Insbesondere ist der Reisevermittler nicht zur

Entgegennahme und/oder zur Weiterleitung entsprechender Erklärungen oder Unterlagen

verpflichtet. Wenn der Reisevermittler es ausnahmsweise dennoch aufgrund einer

gesonderten Vereinbarung übernimmt, fristwahrende Anspruchsschreiben des Kunden an den

betroffenen Leistungsträger weiterzuleiten, haftet der Reisevermittler für den rechzeitigen

Zugang beim Empfänger nur dann, wenn er eine Fristversäumnis selbst vorsätzlich oder grob

fahrlässig verursacht hat.

 

9.2 Bezüglich etwaiger Ansprüche des Kunden gegenüber dem vermittelten Leistungsträger

beseht keine Pflicht des Reisevermittlers zur Beratung, insbesondere über Art, Umfang, Höhe,

Anspruchsvoraussetzungen und einzuhaltende Fristen oder sonstige rechtliche

Bestimmungen. Der Reisevermittler verweist insoweit auf die Allgemeinen Geschäfts- und

Beförderungsbedingungen der Leistungsträger und ergänzend bei Flugbeförderungsleistungen

auf die unter der Internetseite www.lba.de veröffentlichten Informationen zu Fluggastrechten

bei Überbuchung, Annullierung, Verspätung, Passgier- und Gepäckschäden.

 

10. Haftung

 

10.1 Soweit der Reisevermittler eine entsprechende vertragliche Pflicht nicht durch

ausdrückliche Vereinbarung mit dem Kunden übernommen hat, haftet er nicht für das

Zustandekommen von dem Buchungswunsch des Kunden entsprechenden Verträgen mit den

zu vermittelnden Leistungsträgern.

 

10.2 Ohne ausdrückliche diesbezügliche Vereinbarung oder Zusicherung haftet der

Reisevermittler bezüglich der vermittelten Leistungen selbst nicht für Mängel der

Leistungserbringung und Personen- oder Sachschäden, die dem Kunden im Zusammenhang

mit der vermittelten Reiseleistung entstehen.

 

10.3 Eine etwaige eigene Haftung des Reisevermittlers aus der schuldhaften Verletzung von

Vermittlerpflichten bleibt von den vorstehenden Bestimmungen unberührt.

 

10.4 Die Haftung des Reisevermittlers ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt,

soweit eine etwaige Pflichtverletzung des Reisevermittlers nicht dessen vertragliche

Hauptpflichten verletzt oder Ansprüche aus dem Vermittlungsvertrag für eine Verletzung von

Leben, Körper oder Gesundheit betrifft.

 

11. Ausschluss und Verjährung von Ansprüchen

 

11.1 Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung von Rermittlungsdienstleistungen

hat der Kunde innerhalb einer Ausschlussfrist von einem Monat gegenüber dem

Reisevermittler geltend zu machen. Die Frist beginnt mit der vertraglich vorgesehenen

Beendigung der vermittelten Reisedienstleistung, jedoch nicht füher als zu dem Zeitpunkt, an

dem der Kunde von den die Ansprüche gegen den Reisevermittler begründenden Umstände

Kenntnis erlangt hat. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Anssprüche nur noch geltend

machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert war.

 

11.2 Die Ansprüche des Kunden aus dem Reisevermittlungsvertrag verjähren in einem Jahr,

beginnend mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Kunde

von den Anspruch begründenden Umständen Kenntnis erlangt hat oder ohne grobe

Fahrlässigkeit erlangt haben müsste, es sei denn, die Ansprüche beruhen auf einer Verletzung

von Leben, Körper oder Gesundheit oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen

Pflichtverletzung des Reisevermittlers.

 

12. Sonstiges

 

12.1 Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevermittlungsvertrages bzw. dieser

Allgemeinen Geschäftsbedingungen berührt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen

nicht.

12.2 Der Kunde kann den Reisevermittler nur an dessen Sitz verklagen.

 

12.3 Für Klagen des Reisevermittlers gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden

maßgebend. Für Klagen gegen Kunden, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen

oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen

Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im

Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz des

Reisevermittlers vereinbart.

 

12.4 Auf das Vertrags- und Rechtsverhältnis findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

 

Reisevermittler:

 

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45127 Essen

Tel.: +49 (0) 176 - 677 67 570

Fax: +49 (0) 201 - 822 688 5

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